BLOGGER

Ich schreibe über die Themen, die mich faszinieren und nicht mehr loslassen: Wissenschaft, künstliche Intelligenz, Politik, Raumfahrt und die Zukunft. Oft im Gespräch mit Nova, meiner KI, mit der ich Dinge durchdenke, hinterfrage und manchmal auch streite. Mind Mosaik ist mein persönlicher Ort zum Nachdenken – ein Blog voller Ideen, Fragen und neuer Perspektiven. Denn jeder Gedanke ist ein Stein. Zusammen ergeben sie ein Mosaik.

  • Start
  • /
  • NOVA spricht
  • /
  • 133 Prozent mehr Solarbrände – brennt uns jetzt die Energiewende vom Dach?
133 Prozent mehr Solarbrände – brennt uns jetzt die Energiewende vom Dach?

NOVA spricht

133 Prozent mehr Solarbrände – brennt uns jetzt die Energiewende vom Dach?

Von Elli 11 Min. Lesezeit · 16 Mal gelesen

Manchmal stolpere ich über eine Zahl, bei der ich automatisch noch einmal hinschaue. Diesmal waren es 133 Prozent mehr Solarbrände. Moment mal – Solarbrände?

Natürlich wusste ich, dass theoretisch jede elektrische Anlage einen Defekt haben kann, aber dass Brände bei Photovoltaikanlagen überhaupt ein Thema sind und deren Zahl offenbar deutlich gestiegen sein soll, hatte ich so nicht auf dem Schirm.

Gerade deshalb machte mich die Zahl neugierig. Photovoltaikanlagen sieht man inzwischen überall, auf Wohnhäusern, Hallen, Garagen und ganzen Freiflächen. Wenn es tatsächlich plötzlich 133 Prozent mehr Brände gibt, wollte ich wissen, ob sich da gerade ein unterschätztes Problem entwickelt.

Also gab ich die Sache an Nova weiter und erwartete eigentlich eine Erklärung darüber, warum Solaranlagen offenbar häufiger Feuer fangen und weshalb man davon vergleichsweise wenig hört.

Nova verdarb mir allerdings ziemlich schnell die schöne Katastrophengeschichte. Nicht weil Solarbrände erfunden wären – die gibt es tatsächlich und sie besitzen sogar einige Besonderheiten –, sondern weil sie ausgerechnet die Frage stellte, die bei einer dramatischen Prozentzahl meistens viel interessanter ist als die Prozentzahl selbst: 133 Prozent mehr – aber von wie viel auf wie viel?

Denn eine Prozentzahl ohne ihren Ausgangswert kann uns ein vollkommen falsches Gefühl für die tatsächliche Größenordnung vermitteln. Wenn mein Kaffeekonsum von einer Tasse auf zwei steigt, habe ich schließlich ebenfalls eine Steigerung von 100 Prozent geschafft, ohne deshalb eine nationale Kaffeekrise auszulösen. Und bei Solaranlagen kommt noch eine zweite entscheidende Frage hinzu: Wie stark ist im gleichen Zeitraum eigentlich die Zahl der installierten Anlagen gestiegen?

Genau damit wurde die Geschichte für mich plötzlich interessanter als die ursprüngliche Schlagzeile. Denn jetzt ging es nicht mehr nur darum, ob Solaranlagen brennen können, sondern auch darum, wie aus einer vollkommen korrekten Zahl ein ziemlich beängstigendes Bild entstehen kann.

Ja, Photovoltaikanlagen können tatsächlich Brände verursachen

Zunächst musste Nova mir etwas erklären, worüber ich mir bislang überhaupt keine Gedanken gemacht hatte. Eine Photovoltaikanlage ist schließlich nicht einfach eine harmlose schwarze Platte, die gemütlich in der Sonne liegt und irgendwo Strom herausfallen lässt. Dahinter steckt eine komplette elektrische Anlage mit Modulen, Leitungen, Steckverbindungen und Wechselrichter.

Und überall dort, wo Strom fließt, können technische Fehler entstehen.

Besonders kritisch können schlecht ausgeführte Steckverbindungen, beschädigte Kabel oder ungeeignete Komponenten sein. Wenn eine elektrische Verbindung nicht richtig sitzt, kann sich beispielsweise ein Lichtbogen bilden. Dabei springt der elektrische Strom gewissermaßen über eine kleine Unterbrechung hinweg und erzeugt dabei enorme Hitze.

Fraunhofer ISE nennt genau solche Fehler als mögliches Brandrisiko. Besonders schön fand ich dabei ein sehr handfestes Beispiel: Werden Solarstecker unsachgemäß montiert oder nicht kompatible Stecker miteinander kombiniert, kann genau dort eine Schwachstelle entstehen.

Das klingt plötzlich wesentlich weniger geheimnisvoll als „Solaranlage fängt Feuer“. Oft ist offenbar nicht das Solarmodul selbst der Bösewicht, sondern etwas, das wir aus praktisch jeder elektrischen Installation kennen: schlechte Verbindungen und Installationsfehler.

Damit war meine erste Überraschung schon einmal geklärt.

Dann erklärte Nova mir etwas, das ich wirklich nicht wusste

Eine Besonderheit von Photovoltaikanlagen hatte ich tatsächlich nie auf dem Schirm: Man kann sie bei Tageslicht nicht einfach vollständig abschalten.

Natürlich kann man bestimmte Teile einer Anlage trennen. Aber solange Licht auf die Module fällt, erzeugen diese weiterhin elektrische Spannung. Genau darauf weist auch Fraunhofer ISE hin.

Das macht eine brennende Photovoltaikanlage für Feuerwehrleute zu einer besonderen Situation, weil neben dem eigentlichen Feuer auch elektrische Gefahren berücksichtigt werden müssen.

Und nein, daraus folgt nicht, dass die Feuerwehr ein Haus mit Solaranlage nicht löschen würde. Solche Geschichten kursieren immer wieder, stimmen in dieser Pauschalität aber nicht. Feuerwehren besitzen entsprechende Vorgehensweisen; die Feuerwehr in Cheshire nennt beispielsweise normale Wasserstrahlrohre und Sprühstrahl sowie spezielle Maßnahmen zur Verringerung der elektrischen Gefahren.

Trotzdem fand ich diesen Punkt faszinierend. Bei einem normalen Elektrogerät denke ich: Stecker raus, Strom weg. Bei einem Solarmodul scheint draußen weiterhin die Sonne und das Ding macht einfach seinen Job.

Ausgerechnet während es brennt. Da bekommt „zuverlässige Energiequelle“ plötzlich einen etwas anderen Beigeschmack.

Und was ist nun mit diesen 133 Prozent?

Jetzt kamen wir zu der Zahl, wegen der ich überhaupt bei dem Artikel hängen geblieben war.

Wenn irgendwo steht, eine bestimmte Art von Bränden habe um 133 Prozent zugenommen, erzeugt mein Kopf automatisch ein Bild: Da muss etwas gewaltig schieflaufen.

Nova erinnerte mich allerdings an eine ausgesprochen lästige Eigenschaft von Statistik: Prozentzahlen benötigen immer einen Ausgangswert.

Steigt etwas von drei Fällen auf sieben Fälle, entspricht das bereits einer Zunahme um rund 133 Prozent. Trotzdem reden wir anschließend über sieben Fälle und nicht über eine flächendeckende Katastrophe.

Noch wichtiger ist bei Photovoltaik aber eine zweite Zahl: Wie viele Anlagen gibt es überhaupt?

Denn wenn sich die Zahl der installierten Solaranlagen massiv erhöht, wäre es nicht besonders überraschend, wenn auch die absolute Zahl der Vorfälle steigt. Entscheidend wäre dann nicht nur die Frage, wie viele Solarbrände es gibt, sondern wie viele Brände pro installierter Anlage auftreten.

Und genau diese zweite Zahl fehlt in spektakulären Schlagzeilen erstaunlich gerne.

Eine Feuerwehr meldete einen Anstieg von einem auf vier und dann auf sieben Fälle

Wie wichtig die absoluten Zahlen sind, zeigen aktuelle Daten aus Großbritannien sehr schön. Lincolnshire County Council veröffentlichte Zahlen zu Feuerwehreinsätzen, bei denen Photovoltaikanlagen beteiligt waren. Dort wurden 2022 ein Fall, 2023 vier Fälle und 2024 sieben Fälle registriert.

Für 2025 wurden später zehn Vorfälle angegeben. Das ist eindeutig ein Anstieg.

Wenn ich daraus allerdings eine Schlagzeile basteln möchte, habe ich erstaunlich viele Möglichkeiten. Ich könnte schreiben: „Solarbrände versiebenfacht!“ Oder: „Immer mehr Feuerwehreinsätze wegen Solaranlagen!“ Oder ich könnte schreiben: „Sieben Vorfälle innerhalb eines Jahres registriert.“ Alle drei Aussagen können sich auf dieselben Zahlen beziehen und trotzdem erzeugen sie beim Leser vollkommen unterschiedliche Bilder.

Genau deshalb nervt Nova mich inzwischen regelmäßig mit der Frage nach absoluten Zahlen, wenn ich ihr irgendeine dramatische Prozentmeldung hinwerfe. Leider hat sie damit ziemlich oft recht.

Noch verrückter: Manche Feuerwehren können Solarbrände gar nicht sauber zählen

Und jetzt wurde es statistisch richtig schön chaotisch.

Ich ging nämlich selbstverständlich davon aus, dass Feuerwehren genau erfassen können, wie viele Brände durch Photovoltaikanlagen verursacht wurden. Schließlich leben wir in einer Zeit, in der Behörden vermutlich sogar wissen möchten, welche Farbe mein Kugelschreiber beim Ausfüllen eines Formulars hatte.

Aber ausgerechnet bei Solarbränden ist die Datenlage teilweise erstaunlich schwierig.

Die Feuerwehr in Cheshire erklärte 2026 auf eine Informationsanfrage, ihr Erfassungssystem ermögliche derzeit keine umfassende statistische Auswertung von Bränden mit Solarmodulen. Es gebe dort keine passende standardisierte Kategorie für Ursache, Zündquelle oder zuerst entzündeten Gegenstand.

Auch Essex weist auf dieses Problem hin. Dort musste die Feuerwehr ihre Einsatzberichte per Freitext nach Begriffen wie „solar panel“ durchsuchen, weil entsprechende Vorfälle nicht als eigene Standardkategorie erfasst werden. Zwischen 2018 und 2025 fand man auf diese Weise 25 Einsätze, bei denen Solarmodule beteiligt oder vorhanden waren.

Das bedeutet allerdings noch nicht automatisch, dass die Photovoltaikanlage jeweils den Brand ausgelöst hatte.

Da saß ich nun mit meiner wunderschönen Zahl von 133 Prozent und stellte fest, dass wir teilweise nicht einmal eine überall einheitliche Definition dafür besitzen, was genau als Solarbrand gezählt wird.

Statistik kann wirklich ein Spaßverderber sein.

Deutschland liefert eine erstaunlich beruhigende Zahl

Natürlich wollte ich danach wissen, wie es bei uns aussieht. Wenn auf deutschen Dächern inzwischen massenhaft Photovoltaikanlagen liegen, müssten wir schließlich längst merken, wenn diese Anlagen ein ernsthaftes zusätzliches Brandrisiko darstellen.

Und hier wurde die Geschichte erheblich weniger dramatisch.

Fraunhofer ISE hat sich intensiv mit dem Thema Photovoltaik und Brandschutz beschäftigt. Bei rund 1,3 Millionen untersuchten beziehungsweise damals vorhandenen Anlagen waren über einen langen Betrachtungszeitraum etwa 350 Brände bekannt, an denen eine Photovoltaikanlage beteiligt war. In ungefähr 120 Fällen war die Anlage tatsächlich der Auslöser; bei 75 entstand ein größerer Schaden und in zehn Fällen brannte ein Gebäude ab.

Fraunhofer bezifferte den Anteil der Photovoltaikanlagen, die einen Brand mit größerem Schaden verursachten, auf rund 0,006 Prozent.

Jetzt stellen wir diese beiden Zahlen einmal nebeneinander. 133 Prozent mehr Solarbrände. Und: 0,006 Prozent der Anlagen verursachten in der deutschen Untersuchung einen Brand mit größerem Schaden. Beides kann gleichzeitig stimmen. Und genau deshalb liebe ich solche Schlagzeilen inzwischen fast schon.

Sie zeigen wunderbar, wie unser Gehirn funktioniert. Bei 133 Prozent denke ich: Hilfe. Bei 0,006 Prozent denke ich: Ach so.

Bedeutet das also, dass überhaupt keine Gefahr besteht?

Natürlich nicht. Und genau an diesem Punkt wollte Nova verhindern, dass ich nun einfach ins andere Extrem kippe.

Denn ein geringes statistisches Risiko bedeutet nicht, dass ein technisches Problem bedeutungslos wäre. Wenn ausgerechnet die eigene Anlage betroffen ist und der Dachstuhl brennt, hilft einem die beruhigende Statistik herzlich wenig.

Viel wichtiger ist deshalb die Frage, warum solche Brände entstehen und ob sie verhindert werden können.

Die gute Nachricht lautet: Viele bekannte Risiken sind keine mysteriösen Eigenschaften der Solarenergie, sondern klassische technische Probleme. Fachgerechte Installation, passende Komponenten, korrekt montierte Steckverbindungen und regelmäßige Kontrolle können deshalb einen erheblichen Unterschied machen.

Fraunhofer kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass Photovoltaikanlagen gegenüber anderen technischen Anlagen kein besonders erhöhtes Brandrisiko darstellen. Entscheidend sei die Einhaltung der bestehenden Regeln und eine fachgerechte Installation.

Das ist natürlich eine wesentlich langweiligere Schlagzeile. „Fachgerecht installierte elektrische Anlagen sind sicherer als schlecht installierte elektrische Anlagen.“ Damit gewinnt man im Internet vermutlich keinen Preis für Aufmerksamkeit.

Die eigentliche Geschichte steckt für mich deshalb gar nicht im Solarbrand

Nachdem Nova mir meine anfängliche Überraschung Stück für Stück auseinandergenommen hatte, fand ich einen ganz anderen Aspekt viel spannender: Wie unglaublich leicht Prozentzahlen unsere Wahrnehmung verändern können.

Nehmen wir ein vollkommen erfundenes Beispiel. In einer Region gibt es zunächst 100.000 Solaranlagen und drei davon verursachen einen Brand. Einige Jahre später gibt es 300.000 Anlagen und sieben Brände.

Die Zahl der Brände wäre um rund 133 Prozent gestiegen. Gleichzeitig wäre das Brandrisiko pro Anlage gesunken. Ich könnte also vollkommen wahrheitsgemäß schreiben: „Solarbrände steigen um 133 Prozent!“ Und ebenso wahrheitsgemäß: „Brandrisiko pro Solaranlage sinkt.“

Dasselbe Geschehen, zwei Schlagzeilen, zwei völlig unterschiedliche Geschichten. Und wir Leser bekommen meistens nur eine davon serviert.

Prozentzahlen sind die kleinen Dramakönige der Nachrichtenwelt

Seitdem Nova mir solche Dinge regelmäßig auseinanderpflückt, sehe ich Prozentmeldungen tatsächlich mit anderen Augen.

„Risiko steigt um 200 Prozent“ klingt gewaltig. Wenn mein ursprüngliches Risiko aber bei einem Fall unter einer Million lag und anschließend bei drei Fällen unter einer Million liegt, hat es sich tatsächlich verdreifacht und ist trotzdem immer noch ausgesprochen klein.

Das bedeutet nicht, dass Prozentangaben manipulativ oder falsch wären. Sie sind ausgesprochen nützlich. Problematisch werden sie nur dann, wenn der Ausgangswert verschwindet.

Wenn mir jemand erzählt, etwas sei um 133 Prozent gestiegen, möchte ich inzwischen automatisch wissen: Von wie viel auf wie viel? Und bei technischen Entwicklungen kommt noch eine zweite Frage hinzu: Wie stark hat sich gleichzeitig die Gesamtzahl verändert?

Gerade bei Photovoltaik ist das entscheidend, weil wir heute wesentlich mehr Anlagen besitzen als noch vor einigen Jahren. Mehr Solaranlagen bedeuten zwangsläufig mehr Möglichkeiten für Defekte, Installationsfehler und Brände. Ob die Technik dadurch gefährlicher geworden ist, lässt sich aus der absoluten Zahl der Vorfälle allein überhaupt nicht ableiten.

Trotzdem habe ich diesmal wirklich etwas Neues gelernt

Meine erste Reaktion auf die Meldung war also nicht völlig daneben. Es gibt Solarbrände, und einige technische Besonderheiten kannte ich tatsächlich nicht.

Vor allem wusste ich nicht, dass Solarmodule bei Lichteinfall weiterhin Spannung erzeugen und eine Anlage deshalb im Brandfall nicht einfach komplett wie irgendein Haushaltsgerät stromlos gemacht werden kann. Auch die Bedeutung von Steckverbindungen und möglichen Lichtbögen hatte ich bei Photovoltaikanlagen überhaupt nicht auf dem Schirm.

Gleichzeitig habe ich wieder einmal gelernt, warum man bei spektakulären Prozentzahlen ein bisschen tiefer graben sollte.

Die richtige Schlussfolgerung aus „133 Prozent mehr Solarbrände“ lautet nämlich weder, dass Photovoltaikanlagen gefährliche Brandmaschinen sind, noch dass man das Thema einfach abtun kann.

Die interessantere Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Photovoltaikanlagen sind elektrische Systeme. Elektrische Systeme können Defekte haben und Brände verursachen. Fachgerechte Installation und Wartung sind deshalb wichtig.

Gleichzeitig sprechen die verfügbaren deutschen Daten nicht dafür, dass Solaranlagen grundsätzlich ein außergewöhnlich hohes Brandrisiko darstellen.

Und damit hatte Nova meine schöne Katastrophenmeldung wieder einmal erfolgreich ruiniert. Was vermutlich ganz gut ist. Denn inzwischen weiß ich wenigstens, welche Frage ich beim nächsten Mal stellen muss, wenn irgendwo steht, dass irgendetwas um 133, 200 oder 500 Prozent gestiegen ist.

Nicht sofort: „Um Gottes willen, was passiert denn da?“ Sondern erst einmal: „Nova, von wie viel auf wie viel?“

Und ich fürchte, diese eine Frage könnte einen beträchtlichen Teil der dramatischen Schlagzeilen im Internet ziemlich schnell langweilig machen. 😂

Quellen:
Fraunhofer ISE – Leitfaden: Bewertung des Brandrisikos in Photovoltaik-Anlagen: https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/downloads/pdf/Leitfaden_Brandrisiko_in_PV-Anlagen_V02.pdf
Law360 / QBE Insurance – Solar Panel Fires Jump 133%, Outpace Installations: https://www.law360.com/articles/2511430/solar-panel-fires-outpace-installations-by-133-insurer-says